Frankreich und vor allem die Hauptstadt Paris zählen weltweit zu den am meisten bereisten Tourismusdestinationen überhaupt. Dieses vielfältige Land hat aber für Urlauber noch einige Geheimtipps in petto. Abseits der brodelnden Metropolen oder der exklusiven Riviera lockt zum Beispiel das Anbaugebiet des Champagners erlesene Gäste in den Norden Frankreichs.
Nordfrankreich: Einzigartig wie Champagner
Frankreich gilt als eine gekonnte Kombination dessen, was Europa insgesamt zu bieten hat: Berge, gleich zwei verschiedene Meere, liebliche Landschaften und lebendige Städte voller Geschichte und einzigartiger Kultur. Abseits der traditionellen Tourismuspfade gibt es in Frankreich aber immer noch reizvolle Geheimtipps zu entdecken. Eine dieser noch ursprünglichen und damit typisch französischen Destinationen ist unter anderem die Champagne. Auch wenn sie als Urlaubsziel noch nicht in allen Köpfen verankert ist, kennt sie als Herkunftsort des Champagners dennoch jeder.
Der Champagner ist es auch, der vermehrt Touristen in diese nordfranzösische Idylle mit all ihren Weinbergen, imposanten Schlössern und lieblich-rauer Landschaft lotst. Der einigartigen Natur dieses Landstrichs verdankt der Champagner übrigens auch seinen Namen. Auch wenn Champagner heute als Inbegriff für Luxus schlechthin gilt, bedeutet diese Bezeichnung nicht mehr als Ackerland. Freilich schwingt diese Bedeutung heute nicht mehr mit, wenn es um das exklusivste Getränk überhaupt geht.
Raffinierte Genussregion: Natur + Kultur = Champagner
Im Gegenteil: Die landwirtschaftlich geprägte Region Champagne-Ardenne hat dank ihres Vorzeigeproduktes Champagner einen unvergleichlichen Imagewandel hingelegt. Neben den Weinbergen, die natürlich auch zur agrar geprägten Landschaft der Champagner-Region beitragen, verfügt dieser Landstrich auch über ein Gebirge, die Ardennen, sowie über geschichtsträchtige Städte. Mit Reims befindet sich sogar die alte französische Krönungsstadt auf dem Gebiet der auf allen Ebenen faszinierenden Champagner-Region.
Die Champagne ist eine einzigartige Mischung aus französischer Kultiviertheit mit ursprünglicher Natur. Es verwundert nicht, dass ausgerechnet diese Gegend mit ihrer Kombination aus Kargheit und Kultur eines jener Produkte hervorgebracht hat, für das Frankreich auf der ganzen Welt bekannt ist: Der Champagner bringt französisches Raffinement auf den Punkt. Tradition, Kultur und höchster Geschmack vereinen sich im Champagner mit prickelnder Sinnesfreude und perlendem Luxus.
Champagner - das savoir vivre aus der Champagne
Samstag, 23. Juli 2011
Freitag, 8. Juli 2011
Das Champagner-Geheimnis liegt im Dunkeln!
Das Champagner-Geheimnis liegt im Dunkeln!
Der prickelnde Perlwein aus der nordfranzösischen Champagne ist nicht nur ein einzigartig erlesener Genuss auf höchstem Niveau, sondern auch eine empfindliche Diva – vor allem, wenn es um die fachlich korrekte Lagerung des Champagners geht. Der Schaumwein bevorzugt es in dieser Hinsicht dunkel und kühl, außerdem sollte dieses erstklassige Getränk unter allen Umständen liegend gelagert werden. Ansonsten büßt der Champagner nicht nur seine prickelnden und damit für alle Sinne anregenden Eigenschaften ein – auch sein exquisites Aroma leidet unter einer falschen Lagerung.
Die ideale Temperatur sollte um die zehn Grad Celsius betragen, ab zwölf Grad wird es dem Luxustropfen bereits zu warm. Sinkt die Temperatur unter den optimalen Wert, dann leidet der kapriziöse, aber dafür umso verführerische Franzose ebenfalls darunter. Daraus folgt, dass der Champagner während der Lagerung schwankende Temperaturen nicht verzeiht, sondern mit einem in geschmacklicher Hinsicht eingeschränkten Trinkgenuss bestraft. Idealerweise wird die Lagerungstemperatur kontinuierlich überprüft. Mit einem speziellen Thermometer lassen sich auch im heimischen Weinkeller die perfekten Bedingungen für den Schaumwein sicher und ohne viel Aufwand herstellen. Neben der Temperatur spielt bei der Lagerung der moussierenden Königin unter den Getränken auch ein weiterer Faktor eine herausragende Rolle: „Haltung bewahren“ ist eine der Grundvoraussetzungen für den perfekten Champagner-Genuss. Damit der Korken nicht austrocknet und somit ein etwaiges Oxidieren des kostbaren Getränks während der gesamten Dauer der Lagerung vermieden werden kann, sollten Champagnerflaschen immer liegend gelagert werden. Sobald ein Korken porös wird und damit luftdurchlässig, ist nicht nur der Verschluss nicht mehr zu gebrauchen, denn auch der prickelnde Schaumwein verwandelt sich dann in eine lahme Angelegenheit ohne exklusiven Geschmack.
Um eine optimale Lagerung vom Winzer bis in den eigenen Weinkeller gewährleisten zu können, sollte man Champagner ausschließlich beim Fachhändler kaufen. Inzwischen haben zwar auch Supermärkte immer häufiger den prickelnden und wertvollen Schaumwein aus der Champagne im Sortiment, allerdings können diese Märkte eine kontinuierliche, sachgemäße Lagerung unter idealen Voraussetzungen nicht garantieren.
Der prickelnde Perlwein aus der nordfranzösischen Champagne ist nicht nur ein einzigartig erlesener Genuss auf höchstem Niveau, sondern auch eine empfindliche Diva – vor allem, wenn es um die fachlich korrekte Lagerung des Champagners geht. Der Schaumwein bevorzugt es in dieser Hinsicht dunkel und kühl, außerdem sollte dieses erstklassige Getränk unter allen Umständen liegend gelagert werden. Ansonsten büßt der Champagner nicht nur seine prickelnden und damit für alle Sinne anregenden Eigenschaften ein – auch sein exquisites Aroma leidet unter einer falschen Lagerung.
Die ideale Temperatur sollte um die zehn Grad Celsius betragen, ab zwölf Grad wird es dem Luxustropfen bereits zu warm. Sinkt die Temperatur unter den optimalen Wert, dann leidet der kapriziöse, aber dafür umso verführerische Franzose ebenfalls darunter. Daraus folgt, dass der Champagner während der Lagerung schwankende Temperaturen nicht verzeiht, sondern mit einem in geschmacklicher Hinsicht eingeschränkten Trinkgenuss bestraft. Idealerweise wird die Lagerungstemperatur kontinuierlich überprüft. Mit einem speziellen Thermometer lassen sich auch im heimischen Weinkeller die perfekten Bedingungen für den Schaumwein sicher und ohne viel Aufwand herstellen. Neben der Temperatur spielt bei der Lagerung der moussierenden Königin unter den Getränken auch ein weiterer Faktor eine herausragende Rolle: „Haltung bewahren“ ist eine der Grundvoraussetzungen für den perfekten Champagner-Genuss. Damit der Korken nicht austrocknet und somit ein etwaiges Oxidieren des kostbaren Getränks während der gesamten Dauer der Lagerung vermieden werden kann, sollten Champagnerflaschen immer liegend gelagert werden. Sobald ein Korken porös wird und damit luftdurchlässig, ist nicht nur der Verschluss nicht mehr zu gebrauchen, denn auch der prickelnde Schaumwein verwandelt sich dann in eine lahme Angelegenheit ohne exklusiven Geschmack.
Um eine optimale Lagerung vom Winzer bis in den eigenen Weinkeller gewährleisten zu können, sollte man Champagner ausschließlich beim Fachhändler kaufen. Inzwischen haben zwar auch Supermärkte immer häufiger den prickelnden und wertvollen Schaumwein aus der Champagne im Sortiment, allerdings können diese Märkte eine kontinuierliche, sachgemäße Lagerung unter idealen Voraussetzungen nicht garantieren.
Sonntag, 3. Juli 2011
Rosé Champagner: Das Geheimnis rosiger Zeiten
Einzigartiger Genuss für alle Sinne in seiner unwiderstehlichsten Form: Champagner wird weltweit geschätzt als anregender Begleiter durch aufregende Abende und prickelnde Nächte. Mit seinem perlend-frischem Geschmack sorgt der Schaumwein aus der Champagne für beflügelnde Wirkungen der verschiedensten Art. Allerdings gilt es auch bei dieser erlesenen Spezialität aus der oft gerühmten nordfranzösischen Weinregion folgendes zu beachten: Champagner ist nicht gleich Champagner. Wenn nicht das Beste, sondern lediglich das Luxuriöseste und Exklusivste gerade gut genug ist, dann empfiehlt es sich, nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Auge etwas ganz Besonderes zu bieten.
Kenner greifen bei solchen Gelegenheiten bevorzugt zum Rosé-Champagner. Diese Art des erlesenen Perlweingenusses verleiht jedem Event das ganz gewisse Extra. Serviert im herkömmlichen Champagnerglas überzeugt dieses Produkt mit einem vollmundigen Bouquet ebenso wie mit seiner Farbgebung, die mit ihren schillernden Rotnuancen ins Auge sticht. Bei der Herstellung dieser Variante des exquisiten Rebensaftes können die Winzer alternativ auf zwei unterschiedliche Methoden zurückgreifen. Die „rosige“ Farbe erhält der Schaumwein entweder durch die Beigabe von Rotwein zur Assemblage. Neben der Farbe hat dies auch Auswirkungen auf die Aromen des Getränks, denn der Rotwein verleiht dem Champagner mehr Körper und betont den fruchtigen Akzent. Als zweite Herstellungsart hat sich bei der Erzeugung von Rosé Champagner die Hinzufügung von blauen Traubenschalen etabliert. Verwendet werden dabei bevorzugt die Schalen der Sorten Pinot Meunier oder Pinot Noir. Die Traubenschalen werden dem Most beigefügt und sorgen im Laufe des Gärprozesses einerseits für die Veränderung der Farbe des Perlweins und andererseits kommen die Grundaromen des Schaumweines dank dieser Methode stärker zur Geltung. Entsteht der rote Perlwein, indem seinem Most die Schalen untergemischt werden, dann entstehen hochwertigere Produkte als durch das Hinzufügen des fertigen Rotweins.
Selbstverständlich dienen beide Methoden der Veredelung des Getränks, aber wahre Kenner genießen bevorzugt den Rosé Schaumwein, der seinen kräftigen Geschmack und seine einzigartige Optik den Traubenschalen verdankt.
Kenner greifen bei solchen Gelegenheiten bevorzugt zum Rosé-Champagner. Diese Art des erlesenen Perlweingenusses verleiht jedem Event das ganz gewisse Extra. Serviert im herkömmlichen Champagnerglas überzeugt dieses Produkt mit einem vollmundigen Bouquet ebenso wie mit seiner Farbgebung, die mit ihren schillernden Rotnuancen ins Auge sticht. Bei der Herstellung dieser Variante des exquisiten Rebensaftes können die Winzer alternativ auf zwei unterschiedliche Methoden zurückgreifen. Die „rosige“ Farbe erhält der Schaumwein entweder durch die Beigabe von Rotwein zur Assemblage. Neben der Farbe hat dies auch Auswirkungen auf die Aromen des Getränks, denn der Rotwein verleiht dem Champagner mehr Körper und betont den fruchtigen Akzent. Als zweite Herstellungsart hat sich bei der Erzeugung von Rosé Champagner die Hinzufügung von blauen Traubenschalen etabliert. Verwendet werden dabei bevorzugt die Schalen der Sorten Pinot Meunier oder Pinot Noir. Die Traubenschalen werden dem Most beigefügt und sorgen im Laufe des Gärprozesses einerseits für die Veränderung der Farbe des Perlweins und andererseits kommen die Grundaromen des Schaumweines dank dieser Methode stärker zur Geltung. Entsteht der rote Perlwein, indem seinem Most die Schalen untergemischt werden, dann entstehen hochwertigere Produkte als durch das Hinzufügen des fertigen Rotweins.
Selbstverständlich dienen beide Methoden der Veredelung des Getränks, aber wahre Kenner genießen bevorzugt den Rosé Schaumwein, der seinen kräftigen Geschmack und seine einzigartige Optik den Traubenschalen verdankt.
Freitag, 1. Juli 2011
Champagner: Immer eine spektakuläre Eröffnung
Der Genuss von Champagner ist immer eine spektakuläre Angelegenheit. Wer die Korken knallen lässt, der greift idealerweise zu einer Flasche der flüssigen Spezialität aus der nordfranzösischen Weinbauregion Champagne: Jubiläen, Hochzeiten oder runden Geburtstagen verleiht der Perlwein eine feierliche Atmosphäre auf höchstem Niveau und zusätzlich mehr als nur einen Hauch von erlesenem Luxus. Allerdings lässt es sich mit Champagner nicht nur vortrefflich feiern, dieses Getränk ist die perfekte Besetzung für spektakuläre Eröffnungsszenen.
Ein gelungenes Silvester ohne Champagner ist undenkbar. Wie könnte ein neues Jahr angemessener begrüßt werden, als mit einem Schluck dieser raren Kostbarkeit direkt aus den klimatisch bevorzugten Weinbergen rund um die französische Schaumweinmetropole Reims? Auch bei Veranstaltungen der Spitzenklasse, zum Beispiel Festivitäten rund um Kunst und Kultur, wird der Beginn standesgemäß mit dem moussierenden Luxusgetränk begossen. Aber Champagner ist nicht nur bei der Eröffnung von hochklassigen, erlesenen Events unverzichtbar. Bereits das Entkorken einer Champagnerflasche kann sich durchaus selbst zu einer abendfüllenden Veranstaltung entwickeln.
Dafür benötig man neben dem prickelnden, exquisiten Perlwein ein Werkzeug der ganz besonderen Art: Kommt ein sogenannter Champagnersäbel zum Einsatz, dann wird aus dem einfachen Öffnen der Flasche ein faszinierendes Entkorkungsritual. Der Legende nach hat niemand Geringerer als der große französische Feldherr Napoleon den Champagner zum ersten Mal unter Zurhilfenahme seines Säbels geköpft. Der Anlass, der diese als Sabrage oder sabrieren bezeichnete Tradition begründet hat, war nicht weniger geschichtsträchtig als der Genuss des Schaumweines aus Nordfrankreich an sich. Im Jahre 1812 gingen die napoleonischen Truppen in einer Schlacht gegen die Russen siegreich vom Feld. Die Franzosen wussten dieses ruhmreiche Ereignis standesgemäß zu feiern und wollten es mit Champagner begießen. Allerdings fehlte es ihnen an den geeigneten Flaschenöffnern. Kurzerhand wurde der Säbel gezückt und mit dem Champagnerkorken kurzer Prozess gemacht. Seit dieser Zeit gehört das Sabrieren des luxuriösen Schaumweines dazu, wenn es besonders spektakuläre Events zu feiern gilt.
Ein gelungenes Silvester ohne Champagner ist undenkbar. Wie könnte ein neues Jahr angemessener begrüßt werden, als mit einem Schluck dieser raren Kostbarkeit direkt aus den klimatisch bevorzugten Weinbergen rund um die französische Schaumweinmetropole Reims? Auch bei Veranstaltungen der Spitzenklasse, zum Beispiel Festivitäten rund um Kunst und Kultur, wird der Beginn standesgemäß mit dem moussierenden Luxusgetränk begossen. Aber Champagner ist nicht nur bei der Eröffnung von hochklassigen, erlesenen Events unverzichtbar. Bereits das Entkorken einer Champagnerflasche kann sich durchaus selbst zu einer abendfüllenden Veranstaltung entwickeln.
Dafür benötig man neben dem prickelnden, exquisiten Perlwein ein Werkzeug der ganz besonderen Art: Kommt ein sogenannter Champagnersäbel zum Einsatz, dann wird aus dem einfachen Öffnen der Flasche ein faszinierendes Entkorkungsritual. Der Legende nach hat niemand Geringerer als der große französische Feldherr Napoleon den Champagner zum ersten Mal unter Zurhilfenahme seines Säbels geköpft. Der Anlass, der diese als Sabrage oder sabrieren bezeichnete Tradition begründet hat, war nicht weniger geschichtsträchtig als der Genuss des Schaumweines aus Nordfrankreich an sich. Im Jahre 1812 gingen die napoleonischen Truppen in einer Schlacht gegen die Russen siegreich vom Feld. Die Franzosen wussten dieses ruhmreiche Ereignis standesgemäß zu feiern und wollten es mit Champagner begießen. Allerdings fehlte es ihnen an den geeigneten Flaschenöffnern. Kurzerhand wurde der Säbel gezückt und mit dem Champagnerkorken kurzer Prozess gemacht. Seit dieser Zeit gehört das Sabrieren des luxuriösen Schaumweines dazu, wenn es besonders spektakuläre Events zu feiern gilt.
Dienstag, 24. Mai 2011
Champagner: Weltexklusive Regionalität
Champagner gilt als das Synonym für Luxus schlechthin. Für Laien mag der Grund dafür auf dem ersten Blick nicht vollkommen ersichtlich sein, schließlich gibt es geschmacklich einwandfreie Schaumweine aus allen möglichen Weinanbaugebieten dieser Welt. Champagner punktet im Vergleich zu seiner Konkurrenz allerdings mit geschützter Regionalität, denn seine unvergleichlich erlesenen Aromen bringen ausschließlich die Weinberge und Herstellungstraditionen der Champagne hervor.
Champagner – ein exklusiver Zufall?
Ist es Zufall oder Schicksal, dass Champagner als das exklusivste Getränk der Welt Karriere machen konnte? Diese Frage kann natürlich nicht eindeutig beantwortet werden, handelt es sich dabei doch um eine Angelegenheit des persönlichen Glaubens eines jeden einzelnen Genießers. Allerdings liegt es nahe an das Schicksal zu glauben, denn dass ein schnöder Zufall den Champagner als erlesenen Gaumenkitzel aus dem absoluten High-End-Bereich hervorgebracht hat, erscheint etwas trivial.
Die historischen Fakten sprechen aber eine sachliche Sprache: Champagner, heute als traditionsreicher, geschmacksintensiver und perlender Schaumwein allererster Güteklasse weltweit angesehen, hat seinen Ursprung in einem so genannten Weinfehler. Aufgrund mangelnder Kenntnisse in der Weinherstellung und Lagerung hat sich vor Jahrhunderten unabsichtlich Kohlensäure in den Weinen aus der Champagne entwickelt.
Was die damaligen Weinbauspezialisten, die Mönche, als Fehler interpretierten, schmeckte den französischen Adligen besser als herkömmlicher Wein: Die Geburtsstunde des Champagners ist also bereits in ihren Ursprüngen eine fürstliche oder gar königliche Angelegenheit. Dass die hohe Gesellschaft derart angetan vom eher zufällig – oder doch schicksalshaft – entstandenen Champagner war und nach wie vor ist – ist neben seiner typischen regionalen Geschmacksnote auch der speziellen Herstellungsart geschuldet.
Champagner: Luxus hat Methode
Champagner speist seinen aromatischen und bouquetreichen Geschmack zum einen aus den Trauben, die in den Weinbergen der Champagne besonders intensiv gedeihen. Verantwortlich dafür ist vor allem das dortige Klima, denn obwohl sich die Champagner-Region im nordfranzösischen Binnenland befindet, hat der raue Atlantik seine wohlschmeckenden Auswirkungen auf die Trauben, die zu Champagner weiterverarbeitet werden.
Eine weitere Besonderheit des Champagners bzw. seiner Produktion stellt das in der Champagne entdeckte und kultivierte Herstellungsverfahren dar: Champagner erhält seine prickelnde und in der Folge perlende Wirkung im Zuge der Flaschengärung. Der Großteil der Schaumweine aus anderen Weinregionen wird im Fass vergärt.
Allerdings bedienen sich inzwischen auch andere Produzenten der exklusiven Flaschengärung. Allerdings handelt es sich dabei niemals um Champagner, lediglich um Perlwein „a là Méthode champenoise“. Was diesen Perlweinen fehlt, ist nämlich das einzigartige Aroma der Champagner-Trauben aus Nordfrankreich.
Champagner – ein exklusiver Zufall?
Ist es Zufall oder Schicksal, dass Champagner als das exklusivste Getränk der Welt Karriere machen konnte? Diese Frage kann natürlich nicht eindeutig beantwortet werden, handelt es sich dabei doch um eine Angelegenheit des persönlichen Glaubens eines jeden einzelnen Genießers. Allerdings liegt es nahe an das Schicksal zu glauben, denn dass ein schnöder Zufall den Champagner als erlesenen Gaumenkitzel aus dem absoluten High-End-Bereich hervorgebracht hat, erscheint etwas trivial.
Die historischen Fakten sprechen aber eine sachliche Sprache: Champagner, heute als traditionsreicher, geschmacksintensiver und perlender Schaumwein allererster Güteklasse weltweit angesehen, hat seinen Ursprung in einem so genannten Weinfehler. Aufgrund mangelnder Kenntnisse in der Weinherstellung und Lagerung hat sich vor Jahrhunderten unabsichtlich Kohlensäure in den Weinen aus der Champagne entwickelt.
Was die damaligen Weinbauspezialisten, die Mönche, als Fehler interpretierten, schmeckte den französischen Adligen besser als herkömmlicher Wein: Die Geburtsstunde des Champagners ist also bereits in ihren Ursprüngen eine fürstliche oder gar königliche Angelegenheit. Dass die hohe Gesellschaft derart angetan vom eher zufällig – oder doch schicksalshaft – entstandenen Champagner war und nach wie vor ist – ist neben seiner typischen regionalen Geschmacksnote auch der speziellen Herstellungsart geschuldet.
Champagner: Luxus hat Methode
Champagner speist seinen aromatischen und bouquetreichen Geschmack zum einen aus den Trauben, die in den Weinbergen der Champagne besonders intensiv gedeihen. Verantwortlich dafür ist vor allem das dortige Klima, denn obwohl sich die Champagner-Region im nordfranzösischen Binnenland befindet, hat der raue Atlantik seine wohlschmeckenden Auswirkungen auf die Trauben, die zu Champagner weiterverarbeitet werden.
Eine weitere Besonderheit des Champagners bzw. seiner Produktion stellt das in der Champagne entdeckte und kultivierte Herstellungsverfahren dar: Champagner erhält seine prickelnde und in der Folge perlende Wirkung im Zuge der Flaschengärung. Der Großteil der Schaumweine aus anderen Weinregionen wird im Fass vergärt.
Allerdings bedienen sich inzwischen auch andere Produzenten der exklusiven Flaschengärung. Allerdings handelt es sich dabei niemals um Champagner, lediglich um Perlwein „a là Méthode champenoise“. Was diesen Perlweinen fehlt, ist nämlich das einzigartige Aroma der Champagner-Trauben aus Nordfrankreich.
Samstag, 14. Mai 2011
Champagner Shops
Im Internet gibt es zahlreiche Shops für Spirituosen. Doch Shops, die sich ausschließlich dem französischen Schaumwein aus der Chamapagne widmen, gibt es nur wenige. Der Champagner-Shop von Champire ist ein derartiges Beispiel. Eine umfassende Auswahl an seltenen Spezialitäten lässt sich hier finden. Diverse bekannte Champagnerhäuser befinden sich im Sortiment des Onlineshops. Was mich besonders beeindruckt, dass dieser Shop ein akkreditierer Bollinger Fachhändler ist. Auch seltene Champagner aus diesem Hause sind verfügbar.
Samstag, 30. April 2011
Herzlich Willkomen
Ich freue mich auf zahlreiche Leser und einen großen Erfahrungsaustausch hinsichtlich des französischen Schaumweins. Nehmen Sie sich die Zeit ganz im Sinne des französischen savoir vivres und genießen Sie das Lesen unseres Blog und tragen hoffentlich zu einer regen Diskussion bei.
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