Sonntag, 3. Juli 2011

Rosé Champagner: Das Geheimnis rosiger Zeiten

Einzigartiger Genuss für alle Sinne in seiner unwiderstehlichsten Form: Champagner wird weltweit geschätzt als anregender Begleiter durch aufregende Abende und prickelnde Nächte. Mit seinem perlend-frischem Geschmack sorgt der Schaumwein aus der Champagne für beflügelnde Wirkungen der verschiedensten Art. Allerdings gilt es auch bei dieser erlesenen Spezialität aus der oft gerühmten nordfranzösischen Weinregion folgendes zu beachten: Champagner ist nicht gleich Champagner. Wenn nicht das Beste, sondern lediglich das Luxuriöseste und Exklusivste gerade gut genug ist, dann empfiehlt es sich, nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Auge etwas ganz Besonderes zu bieten.

Kenner greifen bei solchen Gelegenheiten bevorzugt zum Rosé-Champagner. Diese Art des erlesenen Perlweingenusses verleiht jedem Event das ganz gewisse Extra. Serviert im herkömmlichen Champagnerglas überzeugt dieses Produkt mit einem vollmundigen Bouquet ebenso wie mit seiner Farbgebung, die mit ihren schillernden Rotnuancen ins Auge sticht. Bei der Herstellung dieser Variante des exquisiten Rebensaftes können die Winzer alternativ auf zwei unterschiedliche Methoden zurückgreifen. Die „rosige“ Farbe erhält der Schaumwein entweder durch die Beigabe von Rotwein zur Assemblage. Neben der Farbe hat dies auch Auswirkungen auf die Aromen des Getränks, denn der Rotwein verleiht dem Champagner mehr Körper und betont den fruchtigen Akzent. Als zweite Herstellungsart hat sich bei der Erzeugung von Rosé Champagner die Hinzufügung von blauen Traubenschalen etabliert. Verwendet werden dabei bevorzugt die Schalen der Sorten Pinot Meunier oder Pinot Noir. Die Traubenschalen werden dem Most beigefügt und sorgen im Laufe des Gärprozesses einerseits für die Veränderung der Farbe des Perlweins und andererseits kommen die Grundaromen des Schaumweines dank dieser Methode stärker zur Geltung. Entsteht der rote Perlwein, indem seinem Most die Schalen untergemischt werden, dann entstehen hochwertigere Produkte als durch das Hinzufügen des fertigen Rotweins.

Selbstverständlich dienen beide Methoden der Veredelung des Getränks, aber wahre Kenner genießen bevorzugt den Rosé Schaumwein, der seinen kräftigen Geschmack und seine einzigartige Optik den Traubenschalen verdankt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen